«Gottfried Honegger - on doit construire le monde»

von Roman Meyer (Mitarbeit: Raffael Koller)
TV-Dokumentarfilm / 52min / Schweizerdeutsch, französisch, rumantsch / 

Gottfried Honegger hat als konkreter Künstler Weltruhm erlangt, die Anerkennung im eigenen Land ist ihm aber bis heute mehrheitlich versagt geblieben. Der 93-jährige ist nicht nur ein kritischer Zeitgenosse mit einer Berufung, die über die Kunst hinaus geht, sondern auch Zeitzeuge eines wechselvollen Jahrhunderts. Das Porträt «Gottfried Honegger – on doit construire le monde» ist eine kritische Auseinandersetzung mit einem streitbaren Künstler, der die Provokation in der Öffentlichkeit nicht scheut und ein Künstlerporträt, das den Zuschauer zum Nachdenken anregen soll.

Status

Produktionsfinanzierung


Inhalt

Der 93-jährige Schweizer Künstler Gottfried Honegger ist ein mehrfach preisgekrönter Maler und Plastiker, der in den Fussstapfen von Max Bill und Paul Lohse das Erbe der «Zürcher Konkreten» in einer zweiten Generation weitergeführt hat und dabei weltweit Anerkennung für sein Schaffen erntete. Vom französischen Staat wurde Honegger an die Biennale geschickt und erhielt den höchsten Orden, der einem Künstler verliehen werden kann. Sein Heimatland begegnete ihm indes mit weit grösserer Zurückhaltung als der französische Nachbar. Nicht zuletzt deswegen wurde der Heimwehbündner zu einem Exilschweizer, der die zweite Hälfte seines Lebens vorwiegend in Frankreich verbrachte. 

«Gottfried Honegger – on doit construire le monde» ist als Porträt angelegt, das die Person Honegger einerseits als Zeitzeugen des schicksalsträchtigen 20. Jahrhunderts zu Wort kommen lässt und andererseits sein Wirken als bedeutender Kunstschaffender reflektiert.

Die Tatsache, dass der Zürcher Künstler trotz fortgeschrittenen Alters nichts von seinem Scharfsinn eingebüsst hat und der Umstand, dass diese redegewandte Persönlichkeit die geschichtlichen Meilensteine des vergangenen Jahrhunderts aus unmittelbarer Nähe zu bezeugen weiss, dient als Ausgangspunkt des Films. Ganz nach Honeggers Prämisse, dass die Kultur das Rückgrat der Gesellschaft darstellt, erzählen wir das ereignisreiche Leben des konkreten Künstlers von einem kulturpolitischen Standpunkt aus.

«Gottfried Honegger – on doit construire le monde» ist eine kritische Auseinandersetzung mit einem streitbaren Künstler, der die Provokation in der Öffentlichkeit nicht scheut und ein Künstlerporträt, das den Zuschauer ebenso zum Nachdenken anregen soll.

 

 

 

Allgemeine Angaben

Produktionsland

Schweiz

Gattung

TV-Dokumentarfilm

Genre

Künstlerporträt

Drehformat

HD Cam

Projektions-/Sendeformat

DigitalBETA

Aspect Ratio

16:9

Dauer

52min

Sprache

Schweizerdeutsch, französisch, rumantsch

Cast

Protagonisten

Gottfried Honegger, Sibyl Albers

Crew

Drehbuch

Roman Meyer & Martina Thäler

Regie

Roman Meyer (Mitarbeit: Raffael Koller)

Chef-Kamera

Raffael Koller

Direkt-Ton

Dieter Meyer

Bildschnitt

Yves Scagliola

Produktion

FAMA FILM AG

Produzent(en)

Rolf Schmid

Co-Produzent(en)

Annette Berger, Dok-Werkstatt Bern

Finanzierung

SIDE B