«Trouble no more»

von Andy Bausch
Kinospielfilm / 90min / Luxemburgisch / 2010

Der legendäre Gauner „Johnny Chicago“ alias Jacques Guddebuer ist tot, was seinen Gangsterfreund Chuck Moreno veranlasst, Johnnys Asche ins "gelobte Land" USA bringen zu wollen. Hierzu braucht er aber erst ein bisschen Geld und das will er sich nicht auf legale Weise beschaffen... Aber auch der Bruder von Jacques tritt auf den Plan und will gleichsam das "Erbe" seines Bruders antreten... Und derweil leben die Legenden um Johnny Chicago weiter...

Status

Premiere in Luxemburg am 23. März 2010

 

Inhalt

Johnny Chicago alias Jacques Guddebuer ist tot. Beim unglücklichen Zusammenstoss mit einer Motorradparade der städtischen Polizei wird Chicago erschossen. Daraufhin bricht sein Kumpel Chuck Moreno aus dem Knast aus und plant, Chicagos Asche in die USA zu bringen. Wenigstens die Überreste der Knastlegende sollen einmal ins geliebte Amerika kommen. Während in der Strafanstalt Legenden und Gerüchte um Johnny Chicago kursieren, sucht Ray Guddebuer, Chicagos älterer Bruder, dessen Freundin Jenny auf. Ray arbeitet bei der städtischen Müllabfuhr und hat sich all die Jahre, in denen Chicago im Knast war, um dessen Frau und Tochter gekümmert.

Moreno taucht in einem Nachtlokal unter und versucht den Bruder seines ehemaligen Kumpels Jacques zur erneuten Zusammenarbeit zu überreden. Aber bevor er die Asche nach Amerika bringen kann, muss er etwas Kohle auftreiben.
Da Ray sich stur stellt und mit dieser ganzen Geschichte nichts am Hut haben will, versammelt Moreno eine Truppe von jüngeren hirn- und mittellosen Kleinganoven um sich. Zizou, den nervösen französischen Kleinkriminellen und Jorsch, Rays jungen Arbeitskollegen und Bruder eines Vorzeigepolizisten.
Immer wieder wird Ray von den Bullen, die nach Moreno suchen, belästigt und muss sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass Tess, Chicagos Tochter, Polizistin geworden ist.

Mit kleinen krummen Geschäften bessert Ray sein Gehalt auf und lungert abends vor dem kleinen Wäschereiladen herum, in dem Jenny arbeitet .
Der junge Jorsch wird von Polizeikommissar Angelo in die Mangel genommen und aufgefordert Morenos Versteck zu verraten. Der kurz vor der Pension stehende Polizist hat sich in den Kopf gesetzt, Moreno und Guddebuer als letzten Lichtblick seines traurigen Daseins festzunageln.

Als Ray einem aufgedrehten Autofahrer die Mülltonne auf den Wagen schmeisst, verliert er schliesslich seinen Job. Und das gerade zu dem Zeitpunkt, wo sich der Kontakt zu seiner Zieh-Tochter Tess zu normalisieren scheint und sie ihm die Urne mit der Asche ihres Vaters bringt.
Der verzweifelte Entschluss, doch noch an Morenos Juwelierladenraub teilzunehmen, wird Ray zum Verhängnis.

Tess hat ihn reingelegt, ihn bis zum Juwelierladen verfolgt und die Bande um Moreno und Ray geraten in eine Falle. Bei der Flucht wird ausgerechnet der schiesswütige Jorsch von Muster-polizist Mike, seinem eigenen Bruder, niedergestreckt. Moreno entkommt mit der Urne.
Mit Jacques Asche auf dem Beifahrersitz brettert Moreno durch die Einöde Iowas und landet schliesslich in Luxemburg, Iowa, wo er eine Bank ausraubt. Während dem missglückenden Überfall steht plötzlich Johnny Chicago vor Moreno, wirft ihm eine Knarre zu und setzt die US-Cops ausser Gefecht.

Mag sein, meint einer der Gefängsnisinsassen, vielleicht hockt Chicago auch ein paar Zellen weiter... oder ist immer noch in den Staaten. Die Interpretation der wilden Gerüchte bleibt dem Optimismus des Zuschauers überlassen. Die Legende Johnny Chicago lebt.

Festivals

Solothurn, Saarbrücken

Allgemeine Angaben

Produktionsland

Luxemburg

Co-Produktionsländer

Schweiz

Produktionsjahr

2010

Gattung

Kinospielfilm

Genre

Tragikomödie

Drehformat

HD

Projektions-/Sendeformat

35mm

Dauer

90min

Sprache

Luxemburgisch

Sprachversionen

UT deutsch

Tonformat

Dolby SRD

Cast

Besetzung

Marco Lorenzini, Ender Frings, Hervé Sogne, Nilton Martins, Nicole Max, Nora Koenig, Jean-François Wolff, Germain Wagner, Henry Baumer, Pitt Simon, Petz Schaack, Pipo Petro, Max Thommes, Ed Sauer, André Jung, Fredo Frenay, Serge Tonnar, Christian Kmiotek, Giles Soeder, Jupp Guddenburg, Modestine Ekete, Christiane Rausch, Monique Reuter, Daniel Plier, Jeanne Wiltgen, Schlomit Butbul, Luc Feit

Crew

Drehbuch

Andy Bausch & Jasmine Hoch

Regie

Andy Bausch

Chef-Kamera

Carlo Thiel

Direkt-Ton

Marco Teufen

Bildschnitt

Misch Bervard

Produktion

Paul Thiltges Distributions

Produzent(en)

Paul Thiltges

Co-Produzent(en)

FAMA FILM AG, Rolf Schmid

Finanzierung

Fonspa, Eigenmittel Produzenten und Regisseur, Bundesamt für Kultur (Sektion Film), Schweizer Fernsehen, Succès Passage Antennes

SIDE B